Homers „Ilias“ und „Odyssee“ sind die zwei einzigartigen Werke, welche dem Dichter, der im 8. Jahrhundert v. Chr. im ionischen Kleinasien lebte, in der Antike zugeschrieben wurden. Der Stoff zu beiden Epen existierte bereits seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. Historiker und Archäologen schwören darauf, dass es den sagenhaften Krieger und KönigOdysseus, den Protagonisten der „Odyssee“, tatsächlich gab, welcher Troja 1100 v. Chr. besiegte und anschließend erst nach jahrelanger Irrfahrt, weil ihn der Zorn der Götter strafte, nach Haus zurückkam.

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Fest steht immerhin: Der Ort namens „Agios Athanassios“ auf Ithaka war von der mykenischen bis in die römische Zeit besiedelt. Also schon im 13. und 12. Jahrhundert v. Chr., und damit in jener Zeit, in die man Odysseus heute, wenn überhaupt, einordnet. In einer Grotte der Polis-Bucht hat man zudem Weihgegenstände gefunden, darunter das Fragment einer Terrakottenmaske mit der Aufschrift „Odysseus gewidmet“.

Die Gegenstände stammen zwar aus nachmykenischer Zeit, weisen aber zumindest auf einen Odysseus-Kult in dieser Gegend hin. Die Mosaiken am Boden geben noch Rätsel auf. Aber griechische Archäologen sind sicher: Sie haben den Königs-Palast von Odysseus auf Ithaka entdeckt. Über 3100 Jahre nach dem Ende des machtvollen Reiches im Ionischen Meer.

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Premierminister Tsipras, nachdem er am 21.08.2018 auf Ithaka, dem symbolischen Ort für eine glückliche Heimfahrt nach bestandenen gefahrvollen Irrungen und Verirrungen, seine Rede aus Anlass des Endes der Memoranden gehalten hat, möchte nunmehr dass die Grabungen am Palast des Odysseus im Gebiet Agios Athanassios doch weitergehen.  

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