Der dritte Langfilm der Regisseurin Dora Masklavanou, die auch als Schauspielerin und im Schnitt aktiv ist, geht bei der kommenden Oscarverleihung für Griechenland ins Rennen um die begehrte Trophäe als „Bester Fremdsprachiger Film“.

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Der Film „Polyxeni: Eine Geschichte aus Istanbul“ basiert auf wahren Ereignissen und wird überzeugend gespielt von Katia Goulioni. Es handelt sich um die rührende und eindrucksvolle Geschichte eines Waisenmädchens, welches versucht sesshaft zu werden in einer Welt, die sie permanent, wie eine Schachfigur, bereits immer einige Schritte im Voraus verplant hat.

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Im Alter von 12 Jahren wird das griechische Waisenmädchen Polyxeni von ihrem Bruder getrennt, erhält einen neuen Namen und kann der Zukunft auf einmal gelassen entgegenblicken. Was sie allerdings nicht ahnt: Sie ist Teil eines höchst komplizierten Plans.

Die begehrenswerte Nominierung erhielt vor „Polyxeni“ der vielbeachtete „Kynodontas“ (Dogtooth) des griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos. Dieser Film gewann 2009 den Preis von „Un Certain Regard“ in Cannes sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen an Festivals in der ganzen Welt. Er wurde für die Oscars 2011 als bester fremdsprachiger Film nominiert.     (AL)

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