Der griechische Staat hat beim internationalen Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer einen Antrag auf Schlichtung gegen Fraport gestellt. Mit diesem Verfahren möchte Griechenland die Entscheidung des Technischen Streitbeilegungsausschusses anfechten. Diese bescheinigte dem deutschen Unternehmen Fraport eine Entschädigung in Höhe von 27,5 Millionen Euro, weil Fraport die griechischen Flughäfen mit großem Verschleiß vom griechischen Staat übernommen hat.    

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Es wird daran erinnert, dass Fraport Greece 14 griechische Regionalflughäfen kontrolliert (Thessaloniki, Chania, Korfu, Zakynthos, Kefalonia, Aktio, Kavala, Rhodos, Kos, Samos, Mytilini, Mykonos, Santorini, Skiathos). Das deutsch-griechische Unternehmen hat nach eigenen Angaben bei Flughäfen, die nicht in den Konzessionsvertrag aufgenommen wurden, erhebliche Schäden festgestellt. Deshalb beanspruchte es rund 72,5 Mio. Euro Entschädigung vom griechischen Staat.

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Der Fall wurde schließlich an den Technischen Streitbeilegungsausschuss überwiesen, der neulich Fraport Greece eine Entschädigung von 27,5 Mio. Euro zugesprochen hat. Die griechische Regierung reagierte ihrerseits prompt und stellte den Antrag auf Schlichtung beim internationalen Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer (ICC). Die entsprechende Entscheidung wird voraussichtlich frühestens Ende 2018 erwartet.    

Archelaos P.

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