Bei der vom Premierminister einberufenen Sondersitzung unter der Teilnahme aller zuständigen Minister wurde die Lage eingeschätzt und die nächsten Schritte zum Umgang mit den Folgen der Waldbrände in West- und Ostattika geplant.

MAXIM3

Unter anderem wurde beschlossen:
- Die Überweisung von Mitteln in Höhe von 20 Mio. Euro von Seiten des Finanzministeriums auf ein Sonderkonto des Innenministeriums zur Linderung der unmittelbaren Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und ihrer Bürger;
- Die Eröffnung eines Sonderkontos vom Finanzministerium zu welchem sowohl der Staat als auch Privatpersonen beitragen können, da eine enorme Bereitschaft zu konkreter Solidarität besteht, sowohl aus dem In- wie auch aus dem Ausland.
- Von diesem Konto werden die Reparatur- und Wiederherstellungsmaßnahmen materieller Schäden gedeckt. Der genaue Beitrag der öffentlichen Hand wird in den nächsten Tagen mitgeteilt, sobald die Gesamthöhe der Schäden festgestellt worden ist.
- Darüberhinaus wurde die Verstärkung der 19 Patrouillen, die aus Kräften der Polizei, der Feuerwehr und des Heeres bestehen, zur effektiven polizeilichen Überwachung und Absicherung der betroffenen Gebiete beschlossen.

In den kommenden Tagen und nach der abschließenden Einschätzung der Lage und des Ausmaßes der Schäden wird der hauptsächliche Maßnahmekatalog zur Unterstützung der Opfer und ihrer Familien, sowie der Sonderzuwendungen und Entschädigungen der Betroffenen, über die zur Zeit geltenden gesetzlichen Maßnahmen hinaus, bekannt gegeben.

Zur schnellen Vervollständigung der Schadensinventur befinden sich bereits seit heute Mittag 180 Ingenieure des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr vor Ort, zu denen morgen weitere 120 hinzustoßen werden.

Des Weiteren hat das Arbeitsministerium zur Unterstützung der vom Brand Betroffenen bereits folgende Maßnahmen getroffen:
- Auf dem Campingplatz von Aghios Andreas werden 200 Betten zur Verfügung gestellt, sowie weitere 40 Betten in einem Gebäude des Nationalen Zentrums für Sozialhilfe (EKKA) in Kalamaki.
- Für diejenigen Betroffenen, die in der Turnhalle von Rafina untergebracht wurden, ist für Nahrung, Wasser und Fruchtsäfte gesorgt. Das Arbeitsministerium ist bereits in Kontakt mit den Bürgermeistern der betroffenen Bezirke, um auch eventuelle künftige Bedürfnisse zu decken.
- Mobile Einheiten mit Spezialisten zur Trauma-Bewältigung, bestehend aus Sozialarbeitern und Psychologen des EKKA, wurden bereits in den Unterbringungseinrichtungen in Rafina (Turnhalle) und Megara (Altersheim) stationiert.

Die Regionalverwaltung Attika hat schließlich ein spezielles Koordinierungszentrum für freiwillige Helfer und Sachspenden eingerichtet, an das sich interessierte Bürger wenden können, das unter der Telefon-Nummer ☎️ (0030) 210 48 19 001 erreichbar ist.

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