Die Idee ist während der letzten „documenta“ entstanden: Athen ist die ideale Schnittstelle zwischen der nordeuropäischer und der nahöstlichen Kunstszene. Die Galeristin Angelika Euchner, die neulich das zehnjährige Jubiläum der Potsdamer „ae Galerie“ feierte, möchte nunmehr einen zweiten Standort in Athen eröffnen.

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Schon die erste Ausstellung unter dem Namen „ae-Galerie“ vor zehn Jahren mit Arbeiten des Brandenburger Malers und Grafikers Jan Beumelburg wurde ein spektakulärer Erfolg. Immer wieder stellte Euchner bedeutende regionale Künstler aus. Unvergessen wurde auch die Ausstellung des Fotografen Leo Seidel, der Motive wie die Römischen Bäder auf alte Polaroid-Filme bannte und verblüffende Verfremdungseffekte erzielte.

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Anfang des Monats präsentierte die Kulturattachée der Hellenischen Botschaft in Berlin Lia Rachel-Tsakona drei griechische Künstler, die in der „ea Galerie“ ihre Werke zeigen. Die Bilder von Christos Bouronikos und Nikos Kalaitzis, sowie die Fotos von Melina Papageorgiou werden in einer gemeinsamen Ausstellung bis zum 12. Juli in der Potsdamer Galerie präsentiert.

Nun interessiert sich die Galeristin auch für Athen, da die griechische Hauptstadt über eine sehr lebendige Kunstszene verfügt. Die geplante Athener Galerie soll eine Begegnungsstätte allgemein für Künstler, für Maler, Fotographen, Musiker und Theaterschaffende werden. Kunst scheint in Krisenzeiten aufzuflammen. Das heutige Griechenland und insbesondere Athen könnte durchaus ein gutes Beispiel dafür sein.    (AL)

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