Seit dem 1. Januar 2018 setzt die griechische Regierung eine entsprechende EU-Richtlinie zur Verminderung des Verbrauchs von leichten Kunststofftüten um. Gemäß der europäischen Direktive müssen die Verbraucher in Griechenland 0,04 € pro Plastiktüte zahlen. Ab 01.01.2019 soll die Abgabe auf 0,09 € steigen und im Jahr 2025 soll jeder EU-Bürger demnach im Schnitt nur noch 40 Plastiktüten pro Jahr verbrauchen.

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Nach knapp sechs Monaten zeigt nun die Umsetzung der Maßnahme unerwartet eine große Wirkung: Seit Jahresanfang reduzierte sich drastisch der Verbrauch von Plastiktüten in Griechenland. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres reduzierte sich der Verbrauch von Plastiktüten in Griechenland um 75%. Man ist weiterhin optimistisch, dass sich schon nächstes Jahr der Verbrauch weiter reduzieren wird, da bereits in diesem Jahr mit 1,5 Milliarden Plastiktüten weniger an den Supermarktkassen zu rechnen ist.

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In Dänemark und Finnland verwendeten Verbraucher, laut Statistiken, mit durchschnittlich vier Plastiktüten pro Kopf die wenigsten Einwegverpackungen. Schlusslichter in diesem Umweltranking bilden Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Portugal, die Slowakei und Slowenien mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von jeweils 466 Tüten.

Nach Schätzungen des griechischen IELKA-Instituts könnte bereits in diesem Jahr in Griechenland der Verbrauch von leichten Kunststofftüten auf 130 bis 135 pro Kopf sinken.         (AL)

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