Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Griechischen Programms der Deutschen Welle findet am 04. April, 11.30 Uhr im Goethe- Institut Athen (Omirou 14–16, Athen) eine Film und Podiumsdiskussion statt. Täglich zwischen 20:40 und 21:40 Uhr hörten die meisten Griechen in den dunklen Jahren der Militärdiktatur (1967–1974) heimlich die griechische Sendung der Deutschen Welle, die zur Stimme des Widerstands geworden war. Von diesem Kapitel der deutsch-griechischen Geschichte handelt der Dokumentarfilm „Wort und Widerstand“ (2009/2010) von Timon Koulmasis. Anhand von ausgewählten Passagen aus seinem Film erzählt der Regisseur die Geschichte des Griechischen Programms der DW und versucht, die Macht und die Notwendigkeit des engagierten Wortes gerade heute neu zu definieren.
Im Anschluss folgt eine Diskussion mit dem Regisseur, dem Intendanten der DW, Peter Limbourg und mit dem Psychoanalytiker und freien Mitarbeiter der griechischen Sendung zur Zeit der Junta, Nikolaos Tzavaras. Der Intendant der Deutschen Welle, Peter Limbourg, lädt am selben Abend herzlich ein zur Diskussion „Deutsch-griechische «Missverständnisse» – Medienpolitik in der Eurokrise” im Megaron Mousikis, um 19:00 Uhr. Daran nehmen unter anderen der Parlamentarische Staatssekretär im BMAS und Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) Herr Hans-Joachim Fuchtel, die Abgeordnete von Nea Dimokratia und ehemalige Außenministerin Griechenlands Frau Dora Bakoyannis, sowie der Fraktionssprecher von SYRIZA Herr Dimitris Papadimoulis, teil. (P.Mitr.)

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