Der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat sich bei seinem Athen- Besuch letzte Woche mit dem griechischen Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel Jannis Maniatis getroffen. Die zwei Minister haben die Einrichtung eines Fonds beschlossen, um Energieeinsparprojektein den rund acht Millionen Gebäudenin Griechenland zu finanzieren. Dafür wird ein weiterer Fonds bei der Institution for Growth (IfG) zur Unterstützung des griechischen Mittelstands gegründet. Die IfG soll den Zugang des griechischen Mittelstands zu Investitions- und Betriebsmitteln erleichtern und damit zur Erholung der griechischen Wirtschaft beitragen.

Durch die Energieeinsparprojekte erhofft sich der Minister auch das Entstehen neuer Arbeitsplätze im Bereich der Bauwirtschaft bzw. eine Wiederbelebung dieser Branche, ohne dass unbedingt neue Gebäude entstehen müssen.

maniatisOben auf der Gesprächsliste standen auch die vermuteten Erdölvorkommen vor Kreta und im Ionischen Meer bzw. in Westgriechenland. In den kommenden 25 Jahren rechnet die griechische Regierung mit Mindesteinnahmen in Höhe von 150 Milliarden Euro. Bereits Anfang Oktober soll die erste Ausschreibung für die Erforschung der Bodenschätze in griechischen Hoheitsgewässern südlich von Kreta sowie im Ionischen Meer über die Bühne gebracht werden. Weiterhin haben beide Politiker generell die Europapolitik bei Fragen der Energie sowie des Klimawandels erörtert.Im Gespräch wurde auch der Vorschlag von Jannis Maniatis über einen europäischen Notfall-Mechanismus, falls es infolge der Krise in der Ukraine zu Engpässen bei der Gasversorgung kommt, angesprochen. Das Thema steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ministerrates.

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